Deutscher Gewerkschaftsbund

Bündnis für Innovation, Wirtschaft und Arbeit im Burgenlandkreis

Das "Bündnis für Innovation, Wirtschaft und Arbeit" ist aus der Zusammenführung der Beschäftigungsinitiative "Pakt für Arbeit Zeitz" und des ESF Artikel 6-Projektes "Lokale Innovationsstrategie für mehr Arbeit im Burgenlandkreis - L.I.S.A - BLK" und Weiterentwicklung hervorgegangen. In der Gründungsvereinbarung sind Gegenstand und Zielstellung festgelegt. Aufgrund der Gebietsreform wurde diese Vereinbarung aktualisiert.

Das Bündnis für Innovation, Wirtschaft und Arbeit baut auf gewachsenen Arbeitsstrukturen und Erfahrungen bei der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Sozialpartnern, Wirtschaft und Forschung auf. Mit Wirkung vom 01.07.2007 erfolgte die Gebietsreform (Burgenlandkreis und Landkreis Weißenfels) zum Beschäftigungsinitiativen entstand eine neue eigenständige Bündnisstruktur, die im Sinne der bisherigen Praxis als Konsensmodell arbeitet und durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:

  • lokale Initiative für die Region
  • Arbeit und Innovation durch Aufbau effizienter, nachhaltiger Integrationsstrukturen
  • Partnerschaft durch erklärte konkrete Mitwirkung und Aufrecherhaltung des Konsensprozesses
  • Integrierter Ansatz durch das Zusammenführen von Arbeitsmarktpolitik mit Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung
  • Chancengleichheit als Querschnittsziel

Das Bündnis arbeitet auf der Grundlage eines Leitbildes, das den strategischen Handlungsrahmen bildet. Die daraus abgeleiteten Leitlinien bilden die Teilstrategien zur mittel- und langfristigen Entwicklung im Burgenlandkreis.

Der Vorsitzende des "Bündnisses für Innovation, Wirtschaft und Arbeit im Burgenlandkreis" ist der Landrat Harry  Reiche (Nov. 2012 - Nov. 2014). Danach übernimmt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Vorsitz.

Teilstrategien (Leitlinien) und dazugehörige Schwerpunktbereiche sind:

1. Das Humankapital der Region erhalten

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Förderung der Ausbildung Jugendlicher
  • Lebenslanges Lernen
  • Gesellschaft ohne Ausgrenzung

2. Die Wirtschaftstrukturen der Region stärken

  • Ausbau der Industrie- und Gewerbeparks
  • Entwicklung von Kompetenzzentren
  • Förderung von Kooperationen und Netzwerken
  • Clusterbildung
  • Sicherung der Unternehmenslandschaft/ -nachfolge und Förderung von Existenzgründungen
  • Förderung des regionalen Tourismus
  • Stärkung der Exportkraft

3. Die Innovationskraft der Region erhöhen

  • Stärkung vorhandener Potenziale
  • Ansiedlungsoffensive aus Forschung und Entwicklung (FuE)
  • Ausbau und Kooperation mit FuE - Einrichtungen

4. Die Kulturlandschaften erhalten, den ländlichen Raum entwickeln

  • Ausbau und Vernetzung von Tourismusangeboten
  • Kultur und Kulturgeschichte der Region
  • Stärkung der Land- und Forstwirtschaft sowie Weinbau
  • Entwicklung ländlicher Räume

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Kontakt

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