Deutscher Gewerkschaftsbund

Streit um Umkleidezeiten bei Tönnies geht weiter

DGB Rechtsschutz

Während sich die Firma Tönnies Lebensmittel selbst als Vorzeigeunternehmen im Werkvertragsgeschäft inszeniert und ganz vorne mit dabei ist, wenn es um die Selbstverpflichtungserklärung der Fleischwirtschaft geht, sieht die Realität vor Ort etwas anders aus.

Werkvertragsbeschäftigten, die auf dem Gelände von Tönnies arbeiten, werden die Arbeitszeiten nicht richtig abgerechnet und auch nicht richtig vergütet. Hier geht es um täglich etwa 30 Minuten verschenkte Arbeitszeit. Betroffen sind mehrere tausend Kolleginnen und Kollegen. (Um über andere Tricks, die wir aus der Beratung kennen, an dieser Stelle zu schweigen)

Während die Firma angibt, gegen „schwarzen Schafe“ kämpfen zu wollen und immer bereit zu sein, „angebliche Unregelmäßigkeiten“ aufzuklären, klagen die Kollegen seit fast zwei Jahren, um ihren Lohn zu bekommen. Ein Ergebnis gibt es aber noch immer nicht. Das Problem ist hier nicht das rechtliche. Danach ist klar: Die Umkleide- und Wegezeiten, die in der Fa. Tönnies durch die dort beschäftigten Leiharbeitnehmer zurückgelegt werden müssen, sind vergütungspflichtig. Unklar ist der Umfang der Zeiten. Ein Sachverständiger sollte das klären, wird aber von Tönnies nicht in den Betrieb gelassen. Zu Recht, wie das Arbeitsgericht Bielefeld per Zwischenurteil entschied.

 

https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/arbeitszeit/streit-um-umkleidezeiten-bei-toennies-geht-weiter/

 

 

 


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