Deutscher Gewerkschaftsbund

Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Die Botschafter

Die INSM nennt sie die "Stimmen der sozialen Marktwirtschaft". Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement verbreiteten sie die Botschaft der sozialen Marktwirtschaft, heißt es in einem INSM-Flyer. Mit ihrem Fachwissen aus Wissenschaft, Politik und Journalismus und ihrem Engagement in Unternehmen und Verbänden unterstützten sie die INSM. Sie kommen in Büchern und Broschüren und auf Veranstaltungen zu Wort.

Das Kuratorium der INSM besteht aus dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Hans Tietmeyer, und dem Chef-Geldgeber, Martin Kannegießer, Präsident von Gesamtmetall. Anfang 2012 zählt die INSM 24 Botschafter:

  • darunter zwei Frauen
  • acht Ehemalige (Jürgen Donges, ehemals Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Uni Köln; Johann Eekhoff, Staatssekretär a.D.; Florian Gerster, Staatsminister a.D.; Erwin Staudt, ehemals Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland; Lothar Späth, ehemals Ministerpräsident von Baden-Württemberg; Rolf Peffekoven, ehemals Direktor des Instituts für Finanzwissenschaften an der Uni Mainz; Heinz Paqué, Minister a.D.; Dagmar Schipanski, ehemals Präsidentin des Landtags in Thüringen) 
  • Dauergäste in Talkshows wie Hans Barbier und Arnulf Baring
  • Unternehmens- und Politikberater wie Roland Berger, Dominique Döttling und Oswald Metzger
  • Unternehmer, Universitätsprofessoren oder Vertreter von Wirtschaftsforschungsinstituten wie Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, nicht zu vergessen der Chef der Muttergesellschaft, Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Damit wird deutlich, dass die INSM weit entfernt ist von einer überparteilichen Reformbewegung. Die Attraktivität der INSM hat offensichtlich gelitten, einige frühere Botschafter haben sich von der Initiative verabschiedet, neue Gesichter kamen so gut wie keine hinzu. 


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